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Gerade noch habe ich gedacht, daß Benettons ‚Unemployee of the Year‘ Kampagne riskant ist – da kommt ein konkretes Beispiel für Zielgruppen Reaktionen auf den Tisch, das nicht zu toppen ist: das McDonalds Video zum Tag der Ausbildung und die Videoantwort eines Vertreters der anvisierten Zielgruppe. Wunderbar kreativ, komisch und intelligent – if you ask me. I love it!

Spannend finde ich in dem Zusammenhang, dass McDonalds Personalvorstand Wolfgang Goebel sich sehr aufmerksam mit der Generation Y (und bestimmt auch mit der danach folgenden, für die Ausbildung relevanten Gen Z) beschäftigt und darüber schon mehrfach in seinem Blog geschrieben hat. Wäre amüsant, wenn er sich auch zu den Videos äußern würde. Sie sind ein tolles Beispiel für Gen Y Marketing (oder sollte ich lieber altmodisch ‚Jugendmarketing‘ sagen?) und was einem dabei heute wiederfahren kann. Aber ich wiederhole mich, Vorhang auf für…

Das Original:
Update 10.12.2012: anscheinend hat McDonalds das Video vom Netz genommen. Schade. Sehen kann man es dennoch z.B. hier.

Die Reaktion:

Ich find’s super!

(via saatkorn und Jan Kirchner von atenta)

Kleines Update: Ganz große Reaktion von McDonalds: sie haben einen Link auf die Parodie direkt unten rechts auf der Startscreen ihres Videos plaziert. Das nenne ich souverän reagiert. Chapeau, McDonalds, das würden nicht viele Unternehmen tun.
Noch ein Update: Und jetzt haben Sie es leider vom Netz genommen. Aber immerhin ist noch das Making of im Original auf der McDonalds Seite zu finden.

McDonalds Tag der Ausbildung Video

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Benetton Unemployee of the Year Kampagne
Diesmal gibt es das Thema Generation Y und Arbeitswelt mal aus einem anderen Blickwinkel: Das italienische Modelabel Benetton gab heute den Start ihrer neuen Kampagne „Unemployee of the Year“ bekannt, die das Thema Jugendarbeitslosigkeit in den Mittelpunkt stellt. Die weltweite Kampagne soll laut Benetton mit dem Klischee aufräumen, dass junge Leute nur zu bequem sind, sich einen Job zu suchen und nichts sinnvolles mit ihrem Leben anzufangen wissen. Spannender Ansatz – liest sich nur leider ziemlich überzogen und cheesy in der Pressemitteilung.

Kern der Kampagne ist ein Wettbewerb, bei dem junge Menschen unter 30 Jahren eigene Projekte einreichen können, die konkrete positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Er wendet sich an sogenannte NEETs (Not in Education, Employment or Training) – junge Menschen, die weder in Ausbildung oder Schule sind, einer regelmäßigen Arbeit nachgehen oder sich in Weiterbildung befinden. Die Kampagne ist dabei unter vier Aspekten interessant:

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One Microsoft Way
Arbeiten wannimmer und woimmer man möchte, ohne zeitliche oder örtliche Beschränkungen – ein Traum, oder?! Ausgelöst durch einen ZEIT Artikel über die vollkommene Flexibilisierung der Arbeit bei Microsoft und am Kochen gehalten durch eine Frage von Stephan Grabmeier, Culture Initiative Experte der Telekom, an sein XING Netzwerk (s. screenshot) lässt mich das Thema nicht so recht los. Denn ich glaube, es ist gar nicht so einfach mit der Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort in Unternehmen.
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