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Schlagwort-Archive: Work-Life Balance

Revolution by AмвeяMeℓissa
In einem Gastbeitrag für das
Human Resources Manager Magazin habe ich die von Nico Rose und mir stammenden 10 Thesen zum Einfluß der Generation Y auf Unternehmen nochmal in gekürzter Form zusammengestellt. So read on, my dear…

Nennt sie Weicheier oder Kuschelkohorte oder tut sie schlicht als Medienhype ab: Die heutige Generation der 20 bis 30 Jährigen wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Vorhang auf für eine Generation von Mitarbeitern, für die selbstverständlich ist, dass man individuell auf sie eingeht.

Verdenken kann man ihnen diese Einstellung nicht, wurde ihnen doch von Kindesbeinen an vermittelt, dass ihnen die Welt offen steht. Und dieses Selbstbewusstsein – oder besser, Selbstverständnis – trifft nun auf die harte Realität der Geschäftswelt. Willkommen im Club möchte man rufen, ging uns auch nicht anders. Aber es geht ihnen anders. Und zwar nicht nur durch den demografischen Wandel, der ihre Bedeutung steigen lässt, sondern auch durch ihre grundsätzlich andere Einstellung. Weiterlesen…

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IMG_20130328_211959Gestern Abend bemerkte ich einen beeindruckenden Kommentar hier im Blog. So beeindruckend, dass ich die Verfasserin gebeten habe, ihn hier als Gastbeitrag nochmal veröffentlichen zu dürfen. Linda, Jahrgang ’89, schreibt aus Ihrer Sicht über die Veränderungen von Führung. Aber lest selbst:

Wir wollen keine Manager sein? Doch – nur auf eine neue, kreativere Weise!

Generation Y: why. Why? Unsere Generation weiß nicht was sie will, kann sich nicht entscheiden („Weicheier“) und stellt alles in Frage. Gut so: auf diese Weise werden herrschende Modelle durchleuchtet und neu erfunden. Eigentlich nicht anders, als es in den 60ern geschah, nur dass unsere Revolte leiser verläuft. Etwas unbemerkter. Gerade weil ja der Tenor herrscht, wir könnten nach der rebellischen Generation unserer Eltern gar nicht noch mehr in Frage stellen. Aber wir können: Mit dem Fall der Moderne und der Entstehung der Postmoderne – wohlgemerkt aus der Hippiekultur heraus – hat sich das klassische Bild der Führungskräfte verändert. Ein guter Chef muss jetzt zuhören und kreativ führen. Bei seinen Mitarbeitern beliebt sein. Kreativität hat sowieso in allen Lebensbereichen Einzug gehalten. Aus dem Privatleben und Praktiken der Hippie Subkultur hat sie sich seit spätestens der 80er Jahre in den Mainstream hervorgekämpft.
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