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Schlagwort-Archive: Gero Hesse

Dark Horse Act Different KonferenzWas haben ein Blondinenwitz, eine Gruppenarbeit an der Uni und ein Generation Y Artikel gemeinsam? Richtig… sie alle leben von Pauschalurteilen.

Schon seit einiger Zeit beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich über DIE Generation Y spreche. „Hah, endlich!“ mag jetzt der ein oder andere Leser denken. Wirft man einen Blick unter die einschlägigen Artikel in der Publikumspresse, so wimmelt es von protestierenden Vertretern der verschiedensten Generationen, die sich gegen Verallgemeinerungen, mangelnde Recherche, populärjournalistischen Auswüchse oder vermeintliche Ich Bezogenheit des Journalisten verwahren, der so schlimm fälschliches über Generation X, Y, Z verbreitet. Der/die Arme! Kommt man doch nicht umhin bei der Beschreibung von Generationen auf Stereotypen zurückzugreifen. Diese – und dazu stehe ich – stimmen in ihrer Tendenz überein, solange man sich an seriöse Studien hält. Dennoch gelten nicht alle Eigenschaften für jedes Individuum innerhalb einer Altersgruppe. Zuviele andere Parameter beeinflussen deren Werte und Verhalten: individuelle Sozialisation, Umfeld, Lebenssituation etc. Und wo gerade die Vertreter der Generation Y derzeit rauf und runter diskutiert werden, verdienen sie eine differenziertere Beschreibung.

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Freiheit Werte-Index 2012 Peter Wippermann

Peter Wippermann, trendbüro, über den WERTE-INDEX 2012, Social Media Week HH, 15.02.2012

Mark Poppenborg von intrinsify.me erwähnt heute in einem Gastbeitrag auf dem saatkorn Blog einen zentralen Punkt, der bei dem Hype um die Generation Y gerne unter den Tisch fällt:

„Was die Generation Y wirklich will, ist mehr Selbstbestimmung – so wie jede andere Generation vor ihr auch schon.“

„Mehr Verantwortung, Freiheit, Mitbestimmung und Flexibilität würde keine der Vorgängergenerationen ablehnen, im Gegenteil, sie würden sie mit offenen Armen begrüßen.“

„Sie (Anm. d. Bloggers: die Generation Y) unterscheiden sich eben nur in einem: der Proklamation ihrer Bedürfnisse.“

Das ist in der Tat ein häufig vernachlässigter Punkt. Es geht nicht um eine rebellierende Altersgruppe, die etwas vollkommen neues fordert – sondern um gesellschaftliche Trends, die  in dieser Generation am deutlichsten zu Tage treten.
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