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Generation Y

Durch einen Link in einem Artikel des embrace Blogs entdeckte ich eine wunderbare Slideshare Präsentation über die Generation Y: Die junge Visual Designerin Orsolya Nemes zeichnet darin mit wenigen Worten und vielen Bildern eine präzise Skizze ihrer Generation. Das alleine war schon toll. Sie hat aber auch vor wenigen Wochen bei der TEDx Youth Conference in Budapest gesprochen und heute eine Slideshare Version ihres Talks hochgeladen. Und die toppt alles, was ich bislang als Präsentation zu Generationen in der Arbeitswelt gesehen habe: auf 73 Charts erzählt sie über ihren Einstieg in die Arbeitswelt, beschreibt die Erwartungen verschiedener Generationen an die Arbeitswelt und endet mit einem Appell, der mir aus dem Herzen spricht:

WE ALL WANT A WORKPLACE WHERE:
–  WE LIKE TO BE
–  WE CREATE VALUE
–  WE ARE INSPIRED
–  WE WORK WITH A GOOD TEAM
–  WE CAN MAKE A DIFFERENCE

LET’S TALK ABOUT IT. LET’S TALK ABOUT US. WITH US.

Word, Orsolya! And thank you. Can’t wait to see your talk online at TEDxYouthBudapest!

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Da denkt man gerade noch darüber nach, ob es dieses komische Generationsdingens überhaupt gibt, da kommen die Amerikaner bereits mit anschaulich aufbereiteten Handlungsempfehlungen daher! Potztausend – die sind uns aber auch immer ein paar Schritte voraus…

 

Und jetzt bitte alle nachmachen! Ihr Senior Vice President of Generational Topic Advisory!

PS: Übrigens ebenso gut (nur halt geschrieben): der „Happiness = Reality – Expectations: Why Generation Y Yuppies Are Unhappy“ Post der Huffington Post.

Revolution by AмвeяMeℓissa
In einem Gastbeitrag für das
Human Resources Manager Magazin habe ich die von Nico Rose und mir stammenden 10 Thesen zum Einfluß der Generation Y auf Unternehmen nochmal in gekürzter Form zusammengestellt. So read on, my dear…

Nennt sie Weicheier oder Kuschelkohorte oder tut sie schlicht als Medienhype ab: Die heutige Generation der 20 bis 30 Jährigen wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Vorhang auf für eine Generation von Mitarbeitern, für die selbstverständlich ist, dass man individuell auf sie eingeht.

Verdenken kann man ihnen diese Einstellung nicht, wurde ihnen doch von Kindesbeinen an vermittelt, dass ihnen die Welt offen steht. Und dieses Selbstbewusstsein – oder besser, Selbstverständnis – trifft nun auf die harte Realität der Geschäftswelt. Willkommen im Club möchte man rufen, ging uns auch nicht anders. Aber es geht ihnen anders. Und zwar nicht nur durch den demografischen Wandel, der ihre Bedeutung steigen lässt, sondern auch durch ihre grundsätzlich andere Einstellung. Weiterlesen…

managerSeminare Juni 2013Im aktuellen managerSeminare Magazin ist ein Artikel zur Veränderung der Arbeitswelt erschienen, den ich zusammen mit dem Kollegen Dr. Nico Rose von Bertelsmann verfasst habe (…na gut, wenn ich ehrlich bin, hat ihn eher er mit mir verfasst!). Der Inhalt: 10 Thesen, wie sich die Arbeitswelt durch die Präferenzen, Werte und Einstellungen der Generation Y verändern wird.

Der Artikel selber ist kostenpflichtig, der Podcast aber kostenlos: managerseminare Podcast „Wir wollen’s anders – Arbeitswelt Y“

Zu Wort kommen auch Vertreter der Generation Y und gleichzeitig alte Bekannte aus diesem Blog, wie Thorsten Reiter oder Linda Beck. Viel Spaß beim Hören oder Lesen!

Die New York Times hat eine Seite mit Geschichten junger, arbeitsloser Menschen in Südeuropa zusammengestellt. NY Times Artikel „Out of Europe’s Long Jobs Crisis, Voices of the Young“ erzählt von verzweifeltem Bemühen, Frustration, aber auch von Kreativität und neuen Chancen.

Young and out of work – graphic of the day Thomson Reuters

Eindrucksvoller kann man das Drama, das eine Vielzahl von jungen Südeuropäern betrifft, kaum zeigen. Deutschland ist in dieser Hinsicht mit derzeit 7,6% Arbeitslosigkeit bei den unter 25 jährigen vergleichsweise wenig betroffen. Weiterlesen…

IMG_20130328_211959Gestern Abend bemerkte ich einen beeindruckenden Kommentar hier im Blog. So beeindruckend, dass ich die Verfasserin gebeten habe, ihn hier als Gastbeitrag nochmal veröffentlichen zu dürfen. Linda, Jahrgang ’89, schreibt aus Ihrer Sicht über die Veränderungen von Führung. Aber lest selbst:

Wir wollen keine Manager sein? Doch – nur auf eine neue, kreativere Weise!

Generation Y: why. Why? Unsere Generation weiß nicht was sie will, kann sich nicht entscheiden („Weicheier“) und stellt alles in Frage. Gut so: auf diese Weise werden herrschende Modelle durchleuchtet und neu erfunden. Eigentlich nicht anders, als es in den 60ern geschah, nur dass unsere Revolte leiser verläuft. Etwas unbemerkter. Gerade weil ja der Tenor herrscht, wir könnten nach der rebellischen Generation unserer Eltern gar nicht noch mehr in Frage stellen. Aber wir können: Mit dem Fall der Moderne und der Entstehung der Postmoderne – wohlgemerkt aus der Hippiekultur heraus – hat sich das klassische Bild der Führungskräfte verändert. Ein guter Chef muss jetzt zuhören und kreativ führen. Bei seinen Mitarbeitern beliebt sein. Kreativität hat sowieso in allen Lebensbereichen Einzug gehalten. Aus dem Privatleben und Praktiken der Hippie Subkultur hat sie sich seit spätestens der 80er Jahre in den Mainstream hervorgekämpft.
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ZEIT Generation Y Titel 07.03.13Och bitte, liebe Journalisten! Ich weiß ja, dass Überspitzung ein Stilmittel ist, was insbesondere gerne bei Überschriften eingesetzt wird. Aber es reicht langsam. Was haben wir in den vergangenen Monaten alles gelesen: „Generation Weichei“, „Wählerisch wie eine Diva beim Dorftanztee“, „Die Kuschelkohorte“ – der Kollege Nico Rose hat auf seinem Blog dazu eine wunderbare kleine Sammlung veröffentlicht. Und heute titelt die ZEIT (07.03.2013, No. 11) mit „Faul und schlau! Die Generation der 20-30 jährigen“. Dabei ist es eigentlich ganz toll, dass die ZEIT als große Wochenzeitung das Thema Generation Y nicht nur als Aufmacher verwendet, sondern ihm auch noch drei ganze Seiten in ihrem Wirtschafts- (und nicht etwa im Karriere)teil widmet! Undzwar mit hervorragend recherchierten und geschriebenen Artikeln und Interviews und genau der differenzierten Darstellung, die in der öffentlichen Diskussion so gerne unter den Tisch fällt – und die guten Journalismus ausmacht. Dasselbe Phänomen übrigens auch im Gen Y Beitrag des manager magazins. Ein super Artikel – aber eine Überschrift, die an Plattheit nicht zu überbieten ist. Warum brauchen die Artikel das? Weiterlesen…