Listen to the music.

Nichts ist besser geeignet, das Lebensgefühl einer Generation zu erspüren, als ihre Musik. Am bekanntesten dafür sind sicherlich The Who mit ‚My Generation‚. Auch für die Generation Y lohnt es sich mal näher hinzuhören.  Exemplarisch hier drei fünf Songs, denen ich  pauschal das Millennial Label verleihe – aber bitte hören Sie selbst!

Es geht los mit Frittenbude’sZeitmaschinen aus Müll‚ – nicht nur aus Hamburger Lokalpatriotismus sondern auch, weil es ein großartiger Song ist.

Ein augenzwinkernder Beitrag kommt von EMMA6 mit ‚Was kann ich dafür, dass ich aus den 80ern bin?‚ – großes Popmusik Kino, Jungs!

Sandi Thom bringt das Dilemma ihrer Generation – alles schon mal dagewesen – auf den Punkt (in Englisch): ‚I wish I was a Punk Rocker‚ (Danke an Felicitas Pommerening für den Tipp)

Und weil es irgendwie zum Thema Musik und Generationen dazu gehört, nochmal das eingangs erwähnte ‚My Generation‘. Allerdings nicht in der Version von The Who sondern von The Zimmers. Wenn schon Generationsmusik, dann richtig!

Update 20.02.13: In dem sehr lesenswerten GenY Artikel auf dem I Love Mafo Blog wird auch ein Video erwähnt. Das will ich Euch nicht vorenthalten, Zitat:

Ist das Video und der Song „Zu jung“ von Kraftklub typisch für das Lebensgefühl der Generation Y?
„Unsre Eltern kiffen mehr als wir, wie soll man rebellieren? Egal wo wir hinkommen, unsre Eltern warn schon eher hier. Wir sind geboren im falschen Jahrzehnt. Und wir sitzen am Feuer, hören zu was die Alten erzählen.“

Update 05.04.13: Die Band Deichkind (übrigens auch wieder aus Hamburg) persifliert in ihrem Song „Bück Dich hoch“ genau das  Karriereverständnis, was die Generation Y heute ablehnt. Übrigens das zweite Lieblingslied meines Sohnes nach „I got a Hangover„. Ich mach mir mittlerweile Gedanken über meine Vorbildfunktion…

Update 14.02.15: Wer einen wirklich tollen Artikel über Musik und Texte aus der Generation lesen möchte, dem sei Philipp Laages „Deutschraps neue Mitte“ ans Herz gelegt. Seine ausführliche Betrachtung der deutschen Rap-Szene als Ausdruck einer Generation ist wirklich großartig! Danke an Lucas, ohne den ich das nicht entdeckt hätte.

Advertisements
5 Kommentare
  1. Wenn ich mir die 3 Songs anhöre möchte ich bitte nicht mit der Generation Y in Verbindung gebracht werden….

    • Muharhar, sehr schön Christian. Das spricht einmal mehr dafür, dass man eine Generation auf gar keinen Fall über einen Kamm scheren darf. Welche Titel, bzw. Songtexte darf ich denn für Dich ergänzen?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s