Glück schlägt Geld | Kerstin Bund, Murmann Verlag 2014Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt (war ja schließlich gerade Leipziger Buchmesse) oder Zufall ist: in den letzten Wochen sind vermehrt Bücher zur Generation Y und der Veränderung der Arbeitswelt erschienen. Ein guter Grund zwei von ihnen hier vorzustellen und dabei auf weitere tolle Werke zu verweisen, die ich hier unter “Literature” gesammelt habe.

Den Anfang macht “Glück schlägt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen”. von Kerstin Bund. Ich traf die Autorin das erste Mal bei einem Interview zu einem ZEIT Artikel über die Generation Y, der im März vergangenen Jahres erschien. Obgleich ich mich damals sehr über die reißerische Titelzeile “Faul und schlau” geärgert habe, ist mir das Interview als sehr gut und professionell vorbereitet in Erinnerung geblieben und der Artikel als solches war ausnehmend gut recherchiert und geschrieben. Dieser Artikel war wohl auch der Anstoß für Kerstin Bund weiter zu recherchieren und aus den Ergebnissen und ihren eigenen Erfahrungen als Generation Y Vertreterin ein Buch zu veröffentlichen.

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IG Metall Was mich bewegt SpotWas will ich? Welchen Weg soll ich einschlagen? Was ist mir Karriere wert, wieviel Wert lege ich auf meine Freizeit? Ist es Zeit, etwas anderes zu machen? Jo Diercks hatte Anfang des Jahres in seinem Recrutainment Blog einen ausführlichen Beitrag über die Notwendigkeit der Berufsorientierung für junge Berufseinsteiger geschrieben und im gleichen Zuge andere Blogger aufgefordert, sich im Sinne einer Blogparade dem gleichen Thema zu widmen. In Folge entstanden viele (Stand heute 22!) bemerkenswerte Artikel (u.a. auch hier auf dem Blog), die das Thema aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten.

Für mich gibt es zwei Essenzen aus den Beiträgen: zum einen wird die überbordende Optionsvielfalt als Auslöser der Entscheidungsschwierigkeiten jungen Schulabgänger und Studenten angeführt. So zeigt Jo Diercks in seinem Artikel, dass es alleine in Deutschland derzeit 340 mehr als 600 Ausbildungsberufe (IHK, Berufsfachschulen, -akademien etc.) und knapp 10.000 grundständige Studiengänge gibt. Dass eine Vielfalt an Wahlmöglichkeit nicht etwa zu schnelleren und besseren Entscheidungen führt, sondern im Gegenteil – der Lähmung – mündet, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien (wen’s interessiert: Micael Dahlén bereitet dies in seinem Buch “Nextopia” gut zu lesen auf).
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A Big Thank You

Das Thema Generation Y hat 2013 viel Aufmerksamkeit bekommen. Das Ausmaß hat mich ehrlich gesagt überrascht: fast alle großen Medien haben ausführliche Gen Y Artikel gebracht. Unternehmen fangen an, sich (vorsichtig) heranzutasten und fragen nach Vorträgen oder Workshops. Ich bekomme immer häufiger von wildfremden Menschen Rückmeldung zu meinen Artikeln. Die Zugriffe auf das Blog sind explodiert. Das alles freut mich ungemein.

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Durch einen Link in einem Artikel des embrace Blogs entdeckte ich eine wunderbare Slideshare Präsentation über die Generation Y: Die junge Visual Designerin Orsolya Nemes zeichnet darin mit wenigen Worten und vielen Bildern eine präzise Skizze ihrer Generation. Das alleine war schon toll. Sie hat aber auch vor wenigen Wochen bei der TEDx Youth Conference in Budapest gesprochen und heute eine Slideshare Version ihres Talks hochgeladen. Und die toppt alles, was ich bislang als Präsentation zu Generationen in der Arbeitswelt gesehen habe: auf 73 Charts erzählt sie über ihren Einstieg in die Arbeitswelt, beschreibt die Erwartungen verschiedener Generationen an die Arbeitswelt und endet mit einem Appell, der mir aus dem Herzen spricht:

WE ALL WANT A WORKPLACE WHERE:
-  WE LIKE TO BE
-  WE CREATE VALUE
-  WE ARE INSPIRED
-  WE WORK WITH A GOOD TEAM
-  WE CAN MAKE A DIFFERENCE

LET’S TALK ABOUT IT. LET’S TALK ABOUT US. WITH US.

Word, Orsolya! And thank you. Can’t wait to see your talk online at TEDxYouthBudapest!

Da denkt man gerade noch darüber nach, ob es dieses komische Generationsdingens überhaupt gibt, da kommen die Amerikaner bereits mit anschaulich aufbereiteten Handlungsempfehlungen daher! Potztausend – die sind uns aber auch immer ein paar Schritte voraus…

 

Und jetzt bitte alle nachmachen! Ihr Senior Vice President of Generational Topic Advisory!

PS: Übrigens ebenso gut (nur halt geschrieben): der “Happiness = Reality – Expectations: Why Generation Y Yuppies Are Unhappy” Post der Huffington Post.

McDonald’s Ausbildungsstudie 2013

Auf dem Blog des McDonald’s Personalvorstands Wolfgang Goebel stieß ich heute morgen auf eine spannende Meldung: im Auftrag des Fast-Food Riesen ist eine repräsentative Studie zu den Wünschen, Vorstellungen der 15 bis 24 Jährigen entstanden. Ich habe sie mir angesehen und muss sagen: Hammer! Zusammen mit der SINUS-Jugendstudie u18 und der Shell Jugendstudie bildet sie wohl die detaillierteste Betrachtung der aktuellen Leben- und Arbeitssituation der Jugendlichen in Deutschland. “McDonald’s??” mögen Sie sich fragen.  Aber immerhin muss das Unternehmen jährlich 1.000 Ausbildungsplätze besetzen. Und dass die Gastronomie nicht zu den attraktivsten Branchen zählt, haben sie jetzt schwarz auf weiß.
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Revolution by AмвeяMeℓissa
In einem Gastbeitrag für das
Human Resources Manager Magazin habe ich die von Nico Rose und mir stammenden 10 Thesen zum Einfluß der Generation Y auf Unternehmen nochmal in gekürzter Form zusammengestellt. So read on, my dear…

Nennt sie Weicheier oder Kuschelkohorte oder tut sie schlicht als Medienhype ab: Die heutige Generation der 20 bis 30 Jährigen wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Vorhang auf für eine Generation von Mitarbeitern, für die selbstverständlich ist, dass man individuell auf sie eingeht.

Verdenken kann man ihnen diese Einstellung nicht, wurde ihnen doch von Kindesbeinen an vermittelt, dass ihnen die Welt offen steht. Und dieses Selbstbewusstsein – oder besser, Selbstverständnis – trifft nun auf die harte Realität der Geschäftswelt. Willkommen im Club möchte man rufen, ging uns auch nicht anders. Aber es geht ihnen anders. Und zwar nicht nur durch den demografischen Wandel, der ihre Bedeutung steigen lässt, sondern auch durch ihre grundsätzlich andere Einstellung. Weiterlesen…