Vor einem Jahr habe ich schon über Songs geschrieben, die etwas über das Lebensgefühl und die Welt(en) von Generationen erzählen. Nun ist ein weiterer Song erschienen, der treffsicher das Hin- und Herpendeln der Generation Y zwischen Entscheidungen beschreibt. Teesy (übrigens auch wieder zumindest ein zeitweiser Hamburger) rappt in “Generation Maybe”:

Du bist ehrgeizig, das ist schön, aber ich kann mir nicht vorstell’n wie meine Eltern, arbeiten zu geh’n
Sie bieten Jobs an und reden von den schönsten Zeiten
Wart noch, ich hab’ so viele Möglichkeiten
Keiner der ganzen Berufe macht Sinn für mich, zwing mich nicht
Auszeit, ich kann mich auch mit vierzig entscheiden
Hab’n uns zwischen “verloren” und “gefunden” verrannt

 

Der ganze Text ist absolut hörenswert, genau wie der Song. Von daher: Listen to the music.

PS: Danke an Payam Parniani für den Hinweis. Der Mann hat übrigens nicht nur guten Musikgeschmack, er macht auch gute Employer Branding Filme!

Generation Y - Who are they?

Kürzlich hatte ich die Ehre, auf einer größeren Firmenveranstaltung zur Veränderung der Arbeitswelt zu sprechen – und in diesem Rahmen auch ein Interview zur Generation Y zu geben. Und da das Ganze auf Englisch stattfand, bekommt mein Blog den ersten englischsprachigen Artikel. And by the way, thank you Jesse for assuring me, that I might also have readers in the US. At least now they won’t need to use Google translate!

The keynote focussed on four major influences Millennials will have on organizations, I will publish it here at a later point:

  • Organizations will experience the end of loyalty
  • Motivation will only work by making sense
  • Education will become a decisive factor
  • Organizations will have to act much more flexible

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Dass die Arbeitswelt sich verändert, ist eine Binsenweisheit. Warum sie das aber tut, ist eine spannende Frage, zu der ich gerade auf eine passende Infografik gestoßen bin. Eine gute Gelegenheit auf meine kleine Infografik Sammlung hier auf dem Blog oder drüben bei Pinterest hinzuweisen. Falls Ihr noch mehr davon haben wollt…

Important Work Skills for 2020
Source: Top10OnlineColleges.org – die Daten gehen übrigens zurück auf die  Future Work Skills 2020 Studie des IFTF, der sich auch im Researchbereich des Blogs unter “Future of Work Research” findet. Kleine Welt, das.

ACT DIFFERENT! Konferenz Logo

Die kommenden Wochen werden spannend: bis Ende Juni finden eine ganze Reihe sehr interessanter Veranstaltungen rund um Change, Zukunft, Trends und die Veränderung der Arbeitswelt statt. Es sind so viele, dass es ab jetzt eine eigene Seite mit ausgewählten Veranstaltungshinweisen im Blog gibt.

Den Anfang machte kommende Woche die ACT DIFFERENT! in Berlin, die vom ECON Verlag ausgerichtet wird. Die “Konferenz für Andersmacher” hat außergewöhnliche Referenten und beschäftigt sich mit drei thematischen Schwerpunkten: Im Themenblock „Wendepunkt Generation Y“ geht es darum, was die Generation Y so besonders macht und wie das Zusammenspiel mit den anderen Generationen gelingt. Im Block „Veränderungen meistern“ geht es darum, alte Denkmuster aufzubrechen und dadurch Marktchancen schneller als die Konkurrenz zu erkennen. Der Themenbereich „Let’s talk Leadership“ zeigt anhand praktischer Beispiele und einem Round Table Talk wie Kommunikation aussehen muss, die Mitarbeiter motiviert und Konflikte löst. Jürgen Diessl, Verlagsleiter Econ, erklärt ACT DIFFERENT! wie folgt:

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Dark Horse Act Different KonferenzWas haben ein Blondinenwitz, eine Gruppenarbeit an der Uni und ein Generation Y Artikel gemeinsam? Richtig… sie alle leben von Pauschalurteilen.

Schon seit einiger Zeit beschleicht mich ein ungutes Gefühl, wenn ich über DIE Generation Y spreche. “Hah, endlich!” mag jetzt der ein oder andere Leser denken. Wirft man einen Blick unter die einschlägigen Artikel in der Publikumspresse, so wimmelt es von protestierenden Vertretern der verschiedensten Generationen, die sich gegen Verallgemeinerungen, mangelnde Recherche, populärjournalistischen Auswüchse oder vermeintliche Ich Bezogenheit des Journalisten verwahren, der so schlimm fälschliches über Generation X, Y, Z verbreitet. Der/die Arme! Kommt man doch nicht umhin bei der Beschreibung von Generationen auf Stereotypen zurückzugreifen. Diese – und dazu stehe ich – stimmen in ihrer Tendenz überein, solange man sich an seriöse Studien hält. Dennoch gelten nicht alle Eigenschaften für jedes Individuum innerhalb einer Altersgruppe. Zuviele andere Parameter beeinflussen deren Werte und Verhalten: individuelle Sozialisation, Umfeld, Lebenssituation etc. Und wo gerade die Vertreter der Generation Y derzeit rauf und runter diskutiert werden, verdienen sie eine differenziertere Beschreibung.

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Murmann Verlag: Glück schlägt GeldIch weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt (war ja schließlich gerade Leipziger Buchmesse) oder Zufall ist: in den letzten Wochen sind vermehrt Bücher zur Generation Y und der Veränderung der Arbeitswelt erschienen. Ein guter Grund zwei von ihnen hier vorzustellen und dabei auf weitere tolle Werke zu verweisen, die ich hier unter “Literature” gesammelt habe.

Den Anfang macht “Glück schlägt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen”. von Kerstin Bund. Ich traf die Autorin das erste Mal bei einem Interview zu einem ZEIT Artikel über die Generation Y, der im März vergangenen Jahres erschien. Obgleich ich mich damals sehr über die reißerische Titelzeile “Faul und schlau” geärgert habe, ist mir das Interview als sehr gut und professionell vorbereitet in Erinnerung geblieben und der Artikel als solches war ausnehmend gut recherchiert und geschrieben. Dieser Artikel war wohl auch der Anstoß für Kerstin Bund weiter zu recherchieren und aus den Ergebnissen und ihren eigenen Erfahrungen als Generation Y Vertreterin ein Buch zu veröffentlichen.

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